Pinguins-Podcast #298: Hardcorechancenwucherverwertungsproblem
Shownotes
Null Tore an einem kompletten Wochenende tun weh. Dazu kommt der nächste Verletzte – und ein Neuzugang, der direkt ins kalte Wasser springen musste.
Ein Wochenende zum Vergessen: 0:3 in Augsburg, 0:3 zu Hause gegen Berlin – zwei Spiele ohne eigenen Treffer. Dabei waren die Partien deutlich besser, als es die Ergebnisse vermuten lassen. Ausgerechnet an diesem Wochenende drängten sich aber zwei gegnerische Goalies in den Mittelpunkt. In Augsburg feierte Tobias Ancicka den ersten Panther-Shutout seit über 1.000 Tagen. Gegen Berlin landete die Scheibe gleich mehrfach am Aluminium, und wenn nicht, stand da noch Jonas Neffin – ein Torhüter, der vier seiner fünf Saisonspiele zu null beendet hat.
Im „Senf des Spieltags“ ist schnell klar, wo es hakt: im Powerplay. Gleichzeitig verdient die Defensive ein dickes Lob, denn sie fängt gerade vieles auf, was vorne fehlt – mit einem Kristers Gudlevskis in Topform dahinter. Eure Nachrichten bringen die Lage ohnehin besser auf den Punkt, als wir es könnten. Fynn hat selten ein unverdienteres Null-Punkte-Wochenende gesehen, Jensen meint trocken: „Ohne Sturm wird’s stürmisch.“ Und Marten hat ein Wort erfunden, an dem wir einfach nicht vorbeikamen. Es ist der Titel dieser Folge geworden.
Ohne Training ins kalte Wasser
Ein Lichtblick ist Keean Washkurak. Der Kanadier wurde vergangene Woche als Reaktion auf die vielen Ausfälle verpflichtet und saß praktisch ohne Training im Bus nach Augsburg. Er ist genau der unangenehme, physische Spielertyp, den man in dieser Phase braucht – und das hat man schon gesehen. Im Podcast erzählt er, wie ihn Mitspieler und Mannschaft aufgenommen haben. Malte legt sich übrigens fest: Am kommenden Wochenende punktet Washkurak zum ersten Mal.
Bitter dagegen die nächste Hiobsbotschaft. Nino Kinder musste gegen Berlin vom Eis und fällt bis zur Deutschland-Cup-Pause aus. Sportdirektor Sebastian Furchner findet dazu klare Worte: „Es hilft uns niemand raus. Wir können uns nur selber helfen.“ Dass die Laune trotzdem nicht ganz im Keller ist, beweist Colt Conrad. Seine Helm-Neckerei mit Berlins Ty Ronning auf Instagram lohnt sich.
Wer profitiert von den Ausfällen?
In der „kühlen These“ fragen wir, welcher Spieler am meisten von der Verletzungsmisere profitiert. Florian Reinwald und Alex Friesen werden von euch am häufigsten genannt, Hendrik bringt Max Görtz ins Spiel und Werner setzt auf CJ Smith. Jensen denkt um die Ecke und nennt Washkurak, der sich durch die Ausfälle überhaupt erst Pinguin nennen darf. Wir haben auch direkt die nächste These im Gepäck, die es in sich hat: Mit diesen Verletzungssorgen kann das Ziel nur Nichtabstieg lauten. Seht ihr das genauso?
Nürnberg und Köln warten
Zum Abschluss geht der Blick nach vorn, und der macht es nicht leichter. Am Freitag kommen die Nürnberg Ice Tigers in den hohen Norden, am Sonntag geht es dann nach Köln. Die Haie haben ihren Rhythmus noch nicht ganz gefunden, gehören für uns aber trotzdem zu den Meisterschaftsanwärtern.
Viel Spaß mit Folge 298! Und die wird wieder präsentiert von der offiziellen Fischtown Pinguins Kreditkarte. Erhältlich bei der Weser-Elbe Sparkasse oder unter wespa.de.
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